Behandlung von Knirschen

Ursachen des Zähne-Knirschens („Bruxismus“)

Das unbewußte Zähne-Knirschen vor allem nachts im Schlaf ist ein häufig unerkanntes, zahnmedizinisches Problem aufgrund unzähliger Streßfaktoren.

Die individuelle, psychische Kapazität, eine Vielzahl an Reizen und Problemen im wachen Zustand bewußt zu verarbeiten, wird oft überschritten, so dass sie in das Unterbewußtsein eindringen. Aufgrund ihrer engen Beziehung versuchen Körper und Psyche zeitverschoben erst im Schlaf an den ungelösten Unstimmigkeiten und disharmonischen Gegebenheiten „herumzukauen“ und sie zu „verdauen“. Das nächtliche Knirschen bleibt vom Betroffenen oft unbemerkt.

Folgen und Alarmzeichen des Zähneknirschens können sein:

  • Kälteempfindlichkeit der Zähne
  • Schmerzen am Kiefergelenk
  • Zahnfleischrückgang
  • entzündliche Schäden im Zahnbett im Kieferknochen (Parodontose)
  • Verstärkung bereits bestehender Parodontose
  • Verschlechterung der Prognose wurzelbehandelter Zähne und von Implantat-Zähnen
  • Zahnlockerung als Langzeitfolge
  • abradierte Kauflächen und Schneidekanten der Zähne
  • Schäden an schwächeren Zahnwurzeln bis hin zum Absterben des Zahnmarks
  • Schäden an Füllungen und Zahnersatz und folglich neue Karies-Bildung
  • Verspannung und Schmerzen im Nacken-, Kopf- und Kaumuskelbereich, meist in der Früh nach dem Aufwachen

Therapie

Das regelmäßige, nächtliche Tragen einer individuell angefertigten Aufbiss-Schiene hilft der Kau- und Gesichtsmuskulatur, sich zu entspannen und entlastet gleichzeitig die Zähne. Sollte die Ursache des Zähneknirschens im Zahnersatz oder in unzureichenden Zahnrestaurationen liegen, müßte eventuell eine entsprechende Vorbehandlung erfolgen. S.F.

Weitere Informationen  zum Thema Zähneknirschen auf Wikipedia.


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